Baupreis im November 2013 um 2,0% gegenüber Vorjahr gestiegen

Die Baupreise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland stiegen im November 2013 gegenüber November 2012 um 2,0%. Einen geringeren Anstieg hatte es zuletzt im November 2010 gegeben (+1,5%). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im August 2013 im Jahresvergleich ebenfalls bei 2,0% gelegen. Von August 2013 auf November 2013 erhöhten sich die Baupreise um 0,3%.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von November 2012 bis November 2013 um 1,7%, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,4%. Nennenswerte Preisanstiege unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es bei den Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen, bei Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden (jeweils +3,0%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+2,7%), bei Abdichtungsarbeiten (+2,6%), sowie bei Zimmer- und Holzarbeiten (+2,4%). Bei Mauerarbeiten und bei Betonarbeiten - den Bauarbeiten mit dem höchsten Gewicht am Preisindex für Wohngebäude - stiegen die Preise um jeweils 1,3%.

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) nahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,6% zu. Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Neubaupreise gegenüber November 2012 für Bürogebäude um 2,0% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 1,8%. Im Straßenbau stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 2,2%.

Dem Statistischen Bundesamt ist bei der Umstellung des Basisjahres von 2005 auf 2010 bei den Bauleistungspreisen ein Fehler unterlaufen. Daher mussten die am 10.10. vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten für den Zeitraum 2010 bis August 2013 neu berechnet und zum Teil korrigiert werden.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 10 vom 10. Januar 2014

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